Vier Generationen. Ein Miteinander.

Was 1880 begann,
fährt bis heute weiter.

Pferd und Wagen. Vater und Söhne. Zwei Brüder. Vier Generationen. Dazwischen liegen nicht einfach Jahreszahlen, sondern Entscheidungen, Verluste, Neuanfänge und Menschen, die gemeinsam angepackt haben.

Neuhaus ist deshalb keine Geschichte über Fahrzeuge. Es ist eine Geschichte darüber, wie aus Arbeit Vertrauen wird — und aus einem Betrieb ein Stück Familie.

Keiner fährt 150 Jahre allein. Geschichte entsteht, wenn einer anfängt — und andere mitziehen.
KI-Rekonstruktion: Kaltblüter-Wechselstation im Ruhrgebiet um 1880
KI-Rekonstruktion: Zwei Kaltblüter ziehen eine Lastenkutsche im Ruhrgebiet um 1880
Nicht stehen geblieben.
Weitergegeben.
1880Wurzeln der Familie
1980Peter beginnt neu
1990Wilhelm steigt ein
4.Generation übernimmt mit
Familie ist hier keine Randnotiz

Der Name wechselt nicht.
Die Verantwortung wandert weiter.

Christoph legt den Grundstein. Wilhelm und Fritz übernehmen. Die Wege der Brüder trennen sich. Die Linie der heutigen Neuhaus GmbH führt über Wilhelm zu Peter — und von dort weiter zu Christoph Niggeloh.

1. GenerationChristoph Neuhaus

Der Anfang der Transporttradition.

2. GenerationWilhelm Neuhaus

Die Linie, aus der die heutige Neuhaus GmbH hervorgeht.

3. GenerationPeter Neuhaus

1980 wird aus Erinnerung wieder Unternehmen.

4. GenerationChristoph Niggeloh

Die Geschichte wird weitergetragen — nicht nachgespielt.

Bevor Peter Chef war
Vater & Sohn

Ein Lkw kann Ladung tragen.Dieser trägt Erinnerung.

Der Lkw gehörte Peters Vater Wilhelm. Vorne dabei: Peter. Ein unscheinbares Familienfoto — und vielleicht eines der stärksten Bilder dieser Geschichte.

Denn hier steht die nächste Generation schon mitten in dem, was später ihr eigener Weg werden sollte. Noch ohne Titel, ohne großen Plan, aber längst nah genug dran, um zu wissen, was Arbeit bedeutet.

Manche Übergaben passieren nicht mit einem Schlüssel. Sondern jahrelang, nebenbei — von Mensch zu Mensch.
Peter beim Lkw seines Vaters Wilhelm
Peter beim Lkw seines Vaters WilhelmFamilie, Arbeit und der Anfang einer eigenen Geschichte
Peter Neuhaus im Büro
Peter Neuhaus im BüroAufbau heißt nicht nur fahren. Es heißt planen, entscheiden, weitermachen.
Aus Erinnerung wird Verantwortung
1980

Am 19. Mai wird aus „irgendwann“ein Jetzt.

Peter Neuhaus nimmt die Familientradition wieder auf. Nicht, um Vergangenes zu kopieren. Sondern um etwas Eigenes daraus zu machen.

Gefahren wird draußen. Aufgebaut wird überall: am Schreibtisch, auf Baustellen, im Gespräch mit Kunden und zusammen mit den Menschen, die jeden Tag mitziehen. Aus einem Neustart wächst Schritt für Schritt wieder ein Betrieb.

Ein Unternehmen entsteht nicht an einem Tag. Aber manchmal gibt es einen Tag, an dem einer sagt: Wir machen weiter.
Peter und Wilhelm Neuhaus
Peter und Wilhelm NeuhausZwei Brüder. Gemeinsamer Ausbau. Ab 1990 kommt der Tiefbau hinzu.
Aus Ich wird Wir
1990

Peter hatte begonnen.Wilhelm kam dazu.

Als Peters Bruder Wilhelm einsteigt, verändert sich nicht nur die Mannschaft. Auch das Unternehmen bekommt ein neues Gesicht.

Mit Wilhelm hält der Tiefbau Einzug. Aus Transport wird mehr. Aus zwei Brüdern wird ein gemeinsamer Motor für die nächsten Jahre.

Diese Zeit lebt nicht von einer Leistungsübersicht. Sie lebt vom Miteinander: einer fährt, einer organisiert, beide tragen Verantwortung — und hinter ihnen steht ein Team, ohne das kein Lkw vom Hof fährt.

Peter + Wilhelm · gemeinsame Aufbaujahre
Zwei Brüder. Zwei Farben. Ein Betrieb.

Rot war Peters. Grün war Wilhelms.

Peters roter Hängerzug
Peters roter HängerzugEin Fahrzeug, das heute sofort einer Person zugeordnet wird
Wilhelms grüner Hängerzug
Wilhelms grüner HängerzugBruder, Mitunternehmer und Teil der gemeinsamen Aufbaujahre
Zwei Lkw. Zwei Charaktere. Aber nur ein gemeinsames Vorwärts.
Mit Wilhelm kommt Bewegung in die Tiefe
Tiefbau

Nicht nur transportieren.Mitbauen.

Mit dem Einstieg von Wilhelm erweitert Neuhaus sein Spielfeld. Tiefbau wird Teil des Unternehmens — und damit auch Bagger, Tieflader, Erdbewegung und Baustellen, auf denen man nicht nur Material anliefert, sondern selbst Teil des Fortschritts wird.

Das Entscheidende bleibt trotzdem gleich: Technik ist Werkzeug. Menschen machen den Unterschied.

Maschinen können viel bewegen. Aber erst ein Team weiß, wohin.
Tiefbau mit Bagger
TiefbauEin neues Standbein ab den gemeinsamen Jahren der Brüder
Lkw mit Bagger auf Tieflader
Transport trifft GerätFuhrpark und Tiefbau wachsen zusammen
Eine Adresse wird Heimat
1998

Stahlstraße, Dahl.Hier bekommt Wachstum Platz.

Mit dem neuen Gelände bekommt Neuhaus nicht nur Quadratmeter. Werkstatt, Fuhrpark, Material und Mannschaft bekommen einen gemeinsamen Mittelpunkt. Aus vielen Wegen führt nun immer wieder einer zurück an denselben Ort: auf den Hof.

Luftbild vom Standort Dahl
Neuhaus Fuhrpark
Roter Neuhaus Lastzug
Historischer Kipper im Einsatz
Neuhaus Lkw mit Bagger
2009
Einer fehlt.

Aber das Wir verschwindet nicht.

Wilhelm kommt bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Für Peter ist das kein Kapitel, das sich mit einer Jahreszahl erledigen lässt. Ein Bruder, ein Mitunternehmer, ein Teil der gemeinsamen Aufbaujahre fehlt plötzlich.

Peter führt das Unternehmen weiter. Nicht, weil alles einfach weitergeht. Sondern weil das, was gemeinsam aufgebaut wurde, bleiben soll.

Manchmal zeigt sich Zusammenhalt nicht darin, dass alle da sind. Sondern darin, dass das Gemeinsame weitergetragen wird.
Peter Neuhaus mit Christoph Niggeloh
Peter Neuhaus mit Christoph Niggeloh3. und 4. Generation auf einem Bild
Die nächste Generation steht längst nicht daneben
2014

Weitergeben heißt nicht loslassen.Es heißt Vertrauen.

Christoph Niggeloh, Sohn von Peters Schwester Bärbel, steigt nach seiner Ausbildung zum Baustoffprüfer in das Unternehmen ein.

2017 wird er Mitgeschäftsführer. Damit ist die vierte Generation nicht nur Teil der Geschichte — sie trägt Verantwortung für das, was als Nächstes kommt.

Und genau darin liegt vielleicht die stärkste Linie dieser Chronik: Jede Generation verändert Neuhaus. Aber keine muss bei null anfangen.

3. + 4. Generation · Verantwortung wird geteilt
2020
Ein Meilenstein, der Verantwortung sichtbar macht

Zertifiziert zum
Entsorgungsfachbetrieb.

2020 erreicht Neuhaus einen weiteren Meilenstein: die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb. Damit wird ein Bereich, der längst zum täglichen Geschäft gehört, auch offiziell unter klaren fachlichen und rechtlichen Anforderungen geprüft.

Die Zertifizierung erfolgt über die Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V. – EdDE mit Sitz in Köln. Die EdDE zertifiziert Entsorgungsfachbetriebe nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Entsorgungsfachbetriebeverordnung. In der Historie wird dieser Schritt nicht nur erwähnt, sondern auch sichtbar gemacht.

EdDE Überwachungszeichen Entsorgungsfachbetrieb Zertifikat 0711
EdDE · Köln Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V.
Von-der-Wettern-Straße 25 · 51149 Köln
Aus Transport, Baustoffen und Entsorgung wird ein Leistungsspektrum, das nicht nur wächst – sondern Verantwortung übernimmt.
2021
Wenn Zusammenhalt plötzlich keine Überschrift mehr ist

Die Volme kam.
Das Miteinander blieb.

Das Jahrhundert-Hochwasser trifft auch Neuhaus mit voller Wucht. Die Werkstattwand an der Volme wird zerstört, ein Lkw zum Totalschaden. Die Pferde können rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

In solchen Stunden zählt keine Hochglanzbroschüre und kein Firmenclaim. Es zählt, wer da ist, wer anpackt und wer nicht fragt, ob es gerade bequem ist.

Werkstatt getroffenDie Flut zerstört die Werkstattwand an der Volme.
1 Lkw verlorenEin Fahrzeug wird durch das Hochwasser zum Totalschaden.
Pferde gerettetDie Tiere werden rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Was Wasser mitreißt, kann ein Team wieder aufbauen. Nicht einer. Miteinander.
2025 · Neues Design, gleicher Charakter

Neuhaus bekommt ein neues Gesicht.
Die Geschichte fährt mit.

2025 verändert sich der Auftritt sichtbar. Aus dem bisherigen Schriftbild auf den Fahrzeugen wird ein neuer, klarer Auftritt mit dem markanten N. Nicht als Bruch, sondern als Weiterentwicklung – vom vertrauten Bild auf dem Lkw hin zu einer neuen Form, die trotzdem eindeutig Neuhaus bleibt.

Altes Design
Neuhaus Lkw im früheren Design

Der bisherige Auftritt

Der frühere Neuhaus-Lkw mit dem bisherigen Schriftbild – so, wie viele Kunden und Wegbegleiter Neuhaus über Jahre kannten.

Neues Design seit 2025
Neuhaus Lkw im neuen Design mit N-Signet

Der neue Auftritt

Mit dem neuen N-Signet, klaren Linien und frischer Front wirkt der Auftritt moderner – ohne die Herkunft, den Namen und den Charakter von Neuhaus zu verlieren.

Neues Design. Gleiche Haltung. Gleicher Name.
Der Blick nach vorn

Geschichte ist bei Neuhaus kein Rückspiegel.

Sie ist das, was im Fahrerhaus mitfährt. Das Wissen der Älteren. Die Verantwortung der Jüngeren. Die Kollegen, die jeden Tag mitziehen. Und die Haltung, dass man gemeinsam weiterkommt als allein.

150Jahre Transporttradition 2030
50Jahre seit Peters Neustart 2030